ICH BIN ICH. Mira Lobe und Susi Weigel

ICH BIN ICH.  Mira Lobe und Susi Weigel

Datum

6.11.2014

Zeit

10:00

Kategorie

Exhibition

Kalender

Google

iCal

Location

Wien Museum

Karlsplatz
1040 Vienna

Google Maps

Aus Anlass des 100. Geburtstages von Mira Lobe (1913–1995) und Susi Weigel (1914–1990) widmet das Wien Museum dem erfolgreichen Kinderliteratur-Duo eine Ausstellung. Mira Lobe gilt international als eine der bedeutendsten Kinder­buchautorinnen des 20. Jahrhunderts, ihre Bücher wurden in 30 Sprachen übersetzt. Gemeinsam mit Susi Weigel und anderen Illustratoren wie Angelika Kaufmann, Winfried Opgenoorth und Christina Oppermann-Dimow veröffentlichte sie in nahezu 50 Jahren rund 100 Titel, darunter Klassiker wie »Das kleine Ich bin ich«, »Die Omama im Apfelbaum« oder »Die Geggis«. Für mehrere Generationen von Österreicherinnen und Österreichern haben die Lobe-Bücher einen Fixplatz in ihrer persönlichen Geschichte.

Mit poetischer Fantasie, Sprachwitz und einprägsamen Bildern setzten Mira Lobe und Susi Weigel neue Akzente in der Kinder- und Jugendliteratur. Ohne pädagogischen Zeigefinger vermitteln ihre Geschichten Werte wie Toleranz, Solidarität mit Ausgegrenzten, Gerechtigkeitsempfinden und Veränderungswillen. Die Ausstellung, die sich an Kinder ebenso wie an Erwachsene richtet, »übersetzt« das kreative Potenzial des Themas mit spielerischen Elementen und überraschenden Inszenierungen. Vorlesen oder selbst lesen, zuhören, in eine Geschichte »hineinkippen«, assoziativen Erinnerungen nachgehen: Sowohl bekannte als auch unveröffentlichte Werke Mira Lobes und Susi Weigels sind hier (wieder) zu entdecken. Faszinierend ist das Material aus den Nachlässen der beiden Künstlerinnen, darunter viele Illustrationen oder die von Susi Weigel gebastelten originalen Figuren zu »Ich bin ich« und »Bimbulli«. Die Ausstellung vermittelt darüber hinaus einen intimen Einblick in die Arbeitsweise Lobes und Weigels, in den wechselseitigen intensiven Austausch, der von großem gegenseitigen Respekt, aber auch vom ständigen Ringen um Qualität geprägt war. Nicht zuletzt vor dem Hintergrund der Biografien der Autorinnen erschließt die Ausstellung auch die zeitgeschichtlichen Zusammenhänge – von den 1950er-Jahren bis ins späte 20. Jahrhundert.