Carsten Höller. LEBEN

Carsten Höller. LEBEN

Datum

11.07.2014

Zeit

12:00

Kategorie

Exhibition

Kalender

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Location

Thyssen­-Bornemisza Art Contemporary–Augarten

Scherzergasse 1A
1020 Vienna

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Buchung des »Aufzugbettes« unter: Sofitel Vienna Stephansdom, Volker Klier, Reservations-Manager, T +43 1 906 16 61 02, E guestservices.vienna@sofitel.com.

Thyssen-Bornemisza Art Contemporary (TBA21–Augarten) präsentiert mit »LEBEN« eine Ausstellung mit ausgewählten Werken des belgisch-deutschen Künstlers Carsten Höller. Die gezeigten Arbeiten – einige aus der Sammlung der Thyssen-Bornemisza Art Contemporary und einige für die Ausstellung produzierte Werke – bilden einen konzeptionellen, körperlich erfahrbaren Raum, der die Besucher zur Interaktion einlädt, Stimmungen und Affekte hervorruft und »orientiertes« Handeln generiert.

Ein Schwerelosigkeit simulierender Schwebetank, eine trauminduzierende Zahnpasta und ein ausfahrbares »Aufzugbett« lassen die Besucher ahnen, dass hier keine alltägliche Logik am Werk ist. Die Ausstellung wird begleitet und strukturiert durch die »Halbe Uhr«, die durch Über- und Unterrepräsentation von Zeiteinheiten ein Gefühl von abwechselnd hastender und extrem verlangsamter Zeit erzeugt. Über den Köpfen der Zuschauer pfeifen gesangstrainierte Dompfaffen. Die Filminstallation »Fara Fara« zeigt Castings und Proben für einen musikalischen Clash zwischen zwei Stars der kongolesischen Musikszene. Doppelung und Spaltung sind ebenso Motive von »Vienna Twins«: Dabei führen eineiige Zwillinge eine gänzlich lineare und gleichzeitig verwirrende gesungene Unterhaltung über das Gleiche und sein Gegenteil. Im Augarten-Park begründen zwei »Giant Multiple Mushrooms« ein surreales Moment.

In Kooperation mit Sofitel Vienna Stephansdom kann das »Aufzugbett« während der Laufzeit der Ausstellung von Interessierten – alleine oder zu zweit – für eine Nacht gebucht werden. Die
Gäste sind eingeladen, sich frei in den Räumlichkeiten des Museums zu bewegen: im mit Salzwasser gefüllten »Hohen Psychotank« zu floaten, die trauminduzierende Zahnpasta auszuprobieren, den Dompfaffen beim Singen zuzuhören und sich auf einen nächtlichen Streifzug in den Augarten zu begeben.