Alberto Giacometti

Pionier der Moderne

Alberto Giacometti

Datum

17.10.2014

Zeit

10:00

Kategorie

Exhibition

Kalender

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Location

Leopold Museum

MQ – Museumsplatz 1
1070 Vienna

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In Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich und der Alberto Giacometti-Stiftung, Zürich

Mit »Alberto Giacometti. Pionier der Moderne«, einer Ausstellung in Kooperation mit dem Kunsthaus Zürich und der Alberto Giacometti-Stiftung, Zürich, rückt das Leopold Museum eine Künstlerpersönlichkeit in den Mittelpunkt, die vielen als bedeutendster Bildhauer des 20. Jahrhunderts gilt. Die Arbeiten Alberto Giacomettis (1901–1966) zählen zu den teuersten Kunstwerken der Welt. Erst 2010 erzielte »L’homme qui marche l« bei Sotheby’s in London mit 74 Millionen Euro den höchsten Preis, der je für eine Skulptur bezahlt wurde. Der aus der italienischsprachigen Schweiz stammende Giacometti ging Anfang der 1920er-Jahre nach Paris, wo er fortan lebte und sich zunächst dem Kreis der Surrealisten um André Breton anschloss. Giacomettis surrealistische Werke werden in der Ausstellung den zeitgleich entstandenen Arbeiten von Künstlerfreunden und Bekannten wie René Magritte, Max Ernst oder Joan Miró gegenübergestellt. Nach dem 1935 erfolgten Bruch mit den Surrealisten entwickelte Giacometti ab den 1940er-Jahren die unverwechselbare Ausdrucksweise seiner reifen Phase, in der er zwar das gegenständliche Abbild der menschlichen Figur wieder ins Zentrum rückte, aber ganz eigene Wege beschritt, etwa durch auffällige Veränderungen der Größenverhältnisse und Proportionen. Viele dieser Werke haben eine starke räumliche Wirkung, der in der Ausstellung durch spezielle Aufstellung und Inszenierung Rechnung getragen wird. Zugleich stehen Giacomettis Skulpturen, Gemälden und Zeichnungen Werke der Hauptmeister der internationalen Moderne wie Francis Bacon, Jackson Pollock oder Cy Twombly gegenüber.