Auf nach Aspern – Expedition zu Kunst und Stadtentwicklung entlang der U2

Geführt von Erich Bernard und Franziska Leeb

Auf nach Aspern - Expedition zu Kunst und Stadtentwicklung entlang der U2

Datum

22.11.2014

Zeit

14:00

Kategorie

Guided Tour

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Location

KÖR Tour

U-Bahn-Station Karlsplatz
1010 Vienna

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Mit öffentlichen Verkehrsmitteln (gültiger Fahr­ausweis erforderlich). Begrenzte Teilnehmer­zahl. Anmeldung erforderlich (bis Freitag, 21. November 2014, 13.00 Uhr): E office@koer.or.at oder T +43 1 521 89 1257. Programmänderungen werden unter www.koer.or.at bekannt gegeben.

Treffpunkt: U-Bahn-Station Karlsplatz, Rondeau in der Opernpassage (vor Ankerfiliale)

Ernst Caramelle, Ohne Titel (2013), U-Bahn-Station Karlsplatz, Kunst­passage, 1040 Wien Peter Kogler, U-Bahn-Station Karlsplatz (2012), U1/U2-Zwischengeschoß, 1040 Wien Ken Lum, »Pi« (2006), U-Bahn-Station Karlsplatz, Westpassage Karlsplatz/ Friedrichstraße, 1040 Wien Ingeborg Strobl, »ein Garten (zum Beispiel)« (2008), Novaragasse 8, U2-Station Taborstraße, 1020 Wien Honet, »Totem Modern« (2013), U2-Station Krieau, Ausgang Trabrenn­straße, 1020 Wien Speto, »3 Brothers« (2014), U2-Station Krieau, Ausgang Trabrennstraße, 1020 Wien Pedro Cabrita Reis, »two drawings in the sky, two paintings underneath« (2013), U2-Stationen Donaustadtbrücke und Donaumarina, 1020 und 1220 Wien Stephan Huber, »Aspern Affairs« (2013), U2-Station Aspern-Nord, Ostbahnbegleitstraße, 1220 Wien

»Auf nach Aspern«

Text von Franziska Leeb

Die kontinuierliche Erweiterung der Stadt Richtung Osten wird in den nächsten Jahren mit der Realisierung der Seestadt Aspern ihren Höhepunkt finden. Die U2 – ab 1980 jahrzehntelang nur im dreieinhalb Kilometer kurzen Bogen unter der sogenannten Lastenstraße,der gründerzeitlichen Versorgungsachse der Stadt, geführt – entwickelte sich parallel zum aktuellen Stadtumbau zur wichtigen städtischen Verkehrsachse.Sie verbindet die neuen Wohngebiete um den Prater, in Stadlau und Aspern mit der Innenstadt, ist aber auch Impuls­geber für die neuen und die alten Stadtteile. Architektonisch in der Wiener Tradition eines einheitlichen Gestaltungskonzeptes für alle Stationsgebäude der Linie ausgebildet, reagiert doch jedes der neuen Bauwerke (Architektur: Paul Katzberger bzw. Gerhard Moßburger) auf spezifische örtliche Gegebenheiten. Ebenso vielfältig nehmen die künstlerischen Interventionen, die entlang der gesamten Strecke realisiert wurden, topografische, historische oder atmosphärische Besonderheiten der jeweiligen Stadtquartiere auf.

Die Expedition mit der U2 führt von Kunstwerk zu Kunstwerk und macht mit der Geschichte der Stadtentwicklung entlang dieser zunehmend an Bedeutung gewinnenden Achse vertraut.

Erich Bernard, geboren 1965, Architekt, Autor zahlreicher kultur- und architekturhistorischer Publikationen über Wien; Studium der Architektur an der TU Graz und an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien. Gründungspartner von BWM Architekten und Partner, 2013 Gastprofessur an der NDU – New Design University St. Pölten.

Franziska Leeb, geboren 1968, arbeitet freiberuflich als Architekturpublizistin, Journalistin, Architekturvermittlerin und Moderatorin in Wien. Architekturkritikerin für das »Spectrum« der Tageszeitung »Die Presse«, freie Mitarbeiterin bei »architektur.aktuell«.

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